Vom KI-Trainingsplan zum Coaching – und direkt zur neuen 10-km-Bestzeit!
Nach ihrer Mitteldistanz am Brombachsee hatte Franzi das Gefühl, dass sich definitiv etwas ändern muss. Der Gedanke, statt auf KI-gestütztes Training auf eine persönliche Trainerin zu setzen, war schon länger in ihrem Kopf. Doch diesmal wurden Nägel mit Köpfen gemacht: Nine von Tri2gether wurde angefragt und glücklicherweise wurde Mitte September tatsächlich ein Platz in ihrem Training frei.
Ja, eine Trainerin zu bezahlen, ist natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer als die paar Euro im Monat für einen fertigen Trainingsplan oder KI-gestütztes Training. Aber wenn man es nicht ausprobiert, weiß man ja auch nicht, wie es ist.
Jetzt sind fünf Wochen vergangen und das Training nach Nines Plan läuft bisher super. Teilweise war es auch wirklich herausfordernd. Und zwar vor allem in einer Hinsicht – und da bin ich jetzt knallhart ehrlich: mit mir selbst!
Beim fertigen Trainingsplan habe ich oft auch mal eine Einheit verkürzt oder verschoben. Das Krafttraining war lange nicht so effektiv, wie es hätte sein können, und insgesamt wurde der Plan oft kreuz und quer durcheinandergewürfelt, wenn eine Einheit zeitlich einfach nicht gepasst hat.
Jetzt teile ich Nine ganz genau mit, wann ich verfügbar bin, und darauf wird der Trainingsplan abgestimmt. Ja, es sind erst fünf Wochen, aber bisher kann ich definitiv sagen: Es passt und fühlt sich gut an!
Sechs Wochen nach dem Brombachsee: auf zur 10-km-Bestzeit!
Und so stand sechs Wochen nach der Mitteldistanz am Brombachsee ein Zehnkilometerlauf beim Bottwartal-Marathon an. Eine Veranstaltung, die quasi direkt vor der Haustür liegt und hier in der Umgebung schon Tradition hat. Mit knapp 50 Höhenmetern bietet die Strecke außerdem ein relativ flaches Profil, auf dem man vielleicht mal versuchen könnte, die persönliche Bestzeit über 10 Kilometer zu knacken. Die lag bislang irgendwo bei knapp 1:12 Stunden. Und schon ewig wollte ich endlich unter 1:10 Stunden bleiben!

Eigentlich war geplant, dass Markus mein Pacer wird. Leider konnte er aber nicht starten, da ihm nach seiner Mitteldistanz in der Woche zuvor sein Rücken etwas zu schaffen machte. Ganz allein war ich dennoch nicht am Start – aber eben auf jeden Fall ohne Pacer. Also habe ich mir selbst den Druck genommen und gesagt: Wenn du es heute nicht schaffst, dann eben irgendwann in den nächsten Wochen.
Wobei es unter Wettkampfbedingungen natürlich schon etwas anderes ist. Man muss nirgendwo anhalten, die Zuschauer stehen am Streckenrand und feuern einen zusätzlich an. Das kann schon noch einmal ordentlich pushen!
Gleichmäßiges Tempo und eine neue Bestzeit!
Ich bin gut losgelaufen und konnte meine angestrebte Pace sehr gut halten. Die zweite Hälfte war sogar noch etwas schneller als die erste!
Vielleicht hätte ich sogar noch ein bisschen schneller laufen können. Allerdings habe ich mich nicht so richtig getraut, weil ich Angst hatte, zu sehr außer Atem zu kommen oder einen Asthmaschub zu bekommen. Da wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen.
Die Strecke selbst war richtig schön und abwechslungsreich. Sie führte durch einige Wohngebiete, in denen Familien am Straßenrand standen und die Läuferinnen anfeuerten, durch die Natur und auch durch Steinheim.
Eine wirklich schöne Strecke, die ich absolut empfehlen kann! Ich konnte die komplette Distanz ohne Gehpausen durchlaufen und habe mich dabei richtig gut gefühlt. Und dann war es endlich so weit: Nach 1:08:48 Stunden kam ich ins Ziel!
Ich war mehr als glücklich, meine angestrebte Zeit tatsächlich geschafft zu haben. Endlich unter 1:10 Stunden! 🥳
Und jetzt? Das nächste Ziel wartet schon!
Fünf Wochen Training mit Nine, ein gutes Gefühl beim Laufen und direkt eine neue persönliche Bestzeit über 10 Kilometer. Für mich ist das auf jeden Fall ein richtig schöner Zwischenstand und eine tolle Motivation, weiter dranzubleiben.
Natürlich ist es noch viel zu früh, um nach fünf Wochen schon große Schlüsse zu ziehen. Aber bisher fühlt sich der Weg genau richtig an – und ich bin gespannt, was mit dem neuen Trainingsansatz noch alles möglich ist.
Das nächste Ziel steht jedenfalls schon fest: 1:05 Stunden über 10 Kilometer! Und natürlich die nächste Mitteldistanz 2027 in Leipzig.
Und vielleicht seht ihr uns ja nächstes Jahr wieder beim Bottwartal-Marathon. Wir haben es uns zumindest schon einmal vorgenommen!